Mehr als 60 Gedenkstätten und Initiativen erinnern in Niedersachsen an die NS-Verbrechen und ihre Opfer. Sie nehmen mit bürgerschaftlichem Engagement vielfältige Aufgaben wahr: in der Begegnung mit ehemaligen Häftlingen, mit Gedenk- und Kulturveranstaltungen sowie Dauer- und Wanderausstellungen, in der pädagogischen Arbeit und Besucherbetreuung, durch Forschungs- und Sammlungstätigkeit. Ihre Arbeit ist die Basis der Erinnerungskultur.

An ganz verschiedenen historischen Orten - Konzentrations-, Kriegsgefangenen- und Arbeitslagern, Gefängnissen, Synagogen und Deportationsorten - wird auf dem Wege der "Spurensuche" Vergessenes zu Tage gebracht und bewahrt.

Die Interessengemeinschaft bietet seit 2000 ein Forum, um diese Aktivitäten zu vernetzen und weiter in die kulturelle und politische Öffentlichkeit zu tragen. Neben Informationen zu den historischen Aspekten der NS-Verbrechen und den Aufgaben von Gedenkstätten finden Sie auf dieser Seite einen Veranstaltungskalender.

Zurück

Ehemaliges Lagergelände Esterwegen, vermutlich Ende der 1950er oder Anfang der 60er Jahre

Zeichnung von Hedwig Regnart, ehemaliger Häftling des Frauen-KZ Moringen. Das Bild ist nach 1945 entstanden

Ehemalige KZ-Häftlinge demonstrieren bei der Eröffnung des Reichstagsgebäudes in Berlin für Entschädigung, 1999.

Jugendprojekt mit Auszubildenden der Salzgitter AG und Enkelkindern von ehemaligen KZ-Häftlingen, 1999/2000

Jugendliche im Gespräch mit dem ehemaligen Häftling des Jugend-KZ Walter Herda in der KZ-Gedenkstätte Moringen, 2004